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Ich habe mich mit Chefs von anderen Berufsgruppen ausgetauscht, ob die Bewerberlage dort auch so rar ist und wenn doch ein Bewerber auftaucht, ob dort auch direkt vorgegeben wird, wie viel Teilzeit möglich ist, um die privaten Hobbys weiterhin in Selfcare machen zu können. Egal ob Handwerksbetriebe, Physiopraxen, Frisöre… alle geben das gleiche Feedback.
Ich frage mich, wo sind denn die Menschen? Wovon leben die in Teilzeit? Waren das geburtenschwache Jahrgänge?

@DieChefin erlebe ich auch nicht mehr anders .. leider wissen die sehr genau um den Arbeitnehmermangel und nutzen die Position oft mehr als schamlos aus .. Forderungen in allen ehren aber übertreiben

@DieChefin @ch3rr1 Nennt sich das nicht Marktwirtschaft? Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Auch bei der Ware „Arbeitskraft“.
… und das ist erst der Anfang.

@DieChefin warum soll man von Teilzeitbeschäftigung nicht leben können?

@DieChefin für wie große Wohnungen und wo? Also das ist doch schon sehr individuell. Ebenso, wie viel Geld man sonst so aus gibt für ggf. Auto, Restaurantbesuche, Amazon etc. pp. Aber es ist doch niemandem zu verdenken, wenn er/sie nichz viel Arbeiten möchte um viel konsumieren zu können.

@DieChefin vermutlich sitzen tendenziell zu viele AN (ich nehme mich da nicht aus!) in "unproduktiven" DL-Büros und malen Powerpoints zur Untermauerung ihrer Existenzberechtigung, statt "anzupacken", um Dinge zu erschaffen.
Schau mal zurück, wie unsere Elterngeneration gearbeitet hat. Alle paar Wochen wurde in der Nachbarschaft irgendwas gemeinsam geschaffen. Heute suchen wir erfolglos Handwerker, die eine Glühbirne tauschen sollen. Die Rechnung geht nicht auf.

@DieChefin SchwiTo hat auch aufgehört zu arbeiten. War nicht glücklich als Erzieherin. Nun leben sie von 1 Gehalt und haben nicht den kommerziellen Anspruch. Es funktioniert. Ich kann für mich das nicht möchten 🤷‍♀️

@DieChefin ganz einfach, warum sollte das Geld bei den Aktionären oder den Chefs versickern, wenn man auch als Arbeitnehmer ein Stück vom Kuchen abhaben kann.

Erst wenn jeder ungefähr das selbe verdient hat man erreicht was zu erreichen ist.

Die Putzfrauen ist genau so nötig wie der Prokurist. Beide arbeiten x Stunden für die Firma.

Das spiegelt sich jetzt darin wieder.

@DieChefin
Hängt stark von den Lebensverhältnissen und dem Konsumverhalten ab und natürlich der eigenen Einstellung, zu dem was einem wichtig ist. Ich kann es keiner/m übel nehmen, wenn er/sie sagt, dass Vollzeit nichts ist. Selber würd ich das auch machen, wenn der AG das zulässt auf Führungsebene. In meinem Team hab ich auch TZ-Beschäftigte und ein paar andere spielen mit dem Gedankeb.
Viele sehen, dass es sich nicht lohnt auf die Rente zu warten und fangen vorher an zu leben.

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