Vielleicht habt ihr ja die neulich hier gestarteten Initiativen #SaveSocial und #SoSollWeb mitbekommen. Da entsteht nun wohl gerade eine Diskussion ums #Fediverse. Denn der neueste Beitrag ist ein Rant, der uns Eskapismus vorwirft (etwas runterscrollen, der Header ist recht groß):
https://ichsagmal.com/der-naive-traum-vom-fediverse-warum-wir-uns-der-realitaet-stellen-muessen/
Die großen Plattformen sind das Schlachtfeld. Dort entscheidet sich, welche Narrative dominant werden. Wer aussteigt, überlässt das Feld jenen, die diese Mechaniken besser verstanden haben.der glaubt auch immer noch, es gebe auf den social-media-kanälen eine "normale" kommunikation, wo die einen menschen mit oder gegen die anderen menschen argumentieren und irgendwann die besseren sich durchsetzen.
@jabgoe2089 Es geht nicht um naive Vorstellungen von „normaler“ Kommunikation. Es geht darum, dass gesellschaftliche Debatten nicht im luftleeren Raum stattfinden. Wer sich aus diesen Räumen zurückzieht, überlässt sie nicht der Stille, sondern denen, die wissen, wie man sie strategisch nutzt.
Man kann den digitalen Raum für verloren erklären – oder ihn gestalten. Wer die erste Option wählt, hat sich selbst aus dem Spiel genommen. Die anderen machen dann weiter. Ich heiße übrigens Gunnar.